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Achtsamkeit,  Nachhaltigkeit

5 Fragen an Minimalistic Verena

Was ist eigentlich das faszinierende am Minimalismus? Bei mir sind es die Ruhe, die die Räume ausstrahlen, in denen kein Überflüssiger Kram drin steht, sowie die Zeit die man sich spart, da man sich um weniger Sachen kümmern muss.  Lebe ich deswegen minimalistisch? Eher nein – auch wenn ich mich von dem Prinzip und dem Lebensstil angezogen fühle. 

Bei meiner Ausmist- Challenge #noclutternovember strebe ich an, rund 465 Teile aus meinem Zuhause zu entfernen. Allein das impliziert noch eine ordentliche Wegstrecke hin zu mehr Minimalismus. Und ob ich am Ende dann bei einem cleanen Wohnzimmer ankomme, wird sich zeigen, denn meine Sammelleidenschaft bezüglich Kreativ- und Kunstkram nimmt einen großen Teil in meinem Leben ein. Auf meinem Weg lasse ich mich gerne immer wieder von Profilen wie dem von Verena inspirieren. Zusammen mit ihrer Familie lebt sie minimalistisch, ressourcenschonend und nachhaltig – für mich ein echtes Vorbild. Umso mehr freue ich mich, dass sie mir passend zur Novemberchallenge fünf Fragen beantwortet hat.

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1. Deine Minimalismus-Reise hat ja sicherlich auch mit dem Reduzieren und Ausmisten von Dingen begonnen. Weißt du noch, wo du begonnen hast?

Wir wollten eigentlich nur den Keller aufräumen…. Im Keller fing somit unsere Reise zum Minimalismus an und zog sich dann Stück für Stück durch alle Schränke und die komplette Wohnung.

2. Ist dir das Loslassen von Anfang an leicht gefallen oder würdest du sagen, es ist eher so eine Art ‚Übungssache‘?

Ausmisten ist so ein bisschen wie Sport. Je mehr du übst, desto leichter fällt es dir irgendwann. So war es bei mir auch. Anfangs dachte ich immer, ich würde die Dinge noch mal brauchen und hatte Angst, manches vielleicht zu vermissen. Je mehr Dinge ich losließ, desto einfacher wurde es. Vermisst habe ich übrigens bis heute kein einziges Teil.

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3. Hattest du einmal eine Sammelleidenschaft? Und kannst du die Sammelleidenschaft anderer nachvollziehen oder ist dir das eher fremd?

Sammelleidenschaft? Da muss ich gerade wirklich überlegen.🤔
Als Teenager habe ich mal alte Blechdosen gesammelt…
Schuhe und Handtaschen hatte ich vor dem Minimalismus auch viele, allerdings war das keine Sammelleidenschaft, sondern kam eher davon, dass ich zu selten ausgemistet habe und mich nicht trennen konnte.
Wer Spaß an einer Sammlung hat, die zum persönlichen Glück oder Wohlbefinden beiträgt, sollte sie auf keinen Fall ausmisten. Es geht nicht um die Anzahl der Dinge, sondern darum, nur noch Dinge zu besitzen, die man wirklich braucht oder die einen glücklich machen.

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4. Jeder Mensch hat ja unterschiedliche Bedürfnisse und daher auch ein anderes Empfinden, welche Menge an Besitz man als persönlich notwendig erachtet. Gibt es da diesbezüglich z.B. in der Partnerschaft manchmal unterschiedliche Meinungen und Diskussionen?

Das sage ich immer wieder: Minimalismus ist so individuell wie jeder von uns! Jeder Mensch braucht andere Dinge um sich herum, zum glücklich sein und was für den einen zu wenig ist, kann für den anderen zu viel sein. Wer mit anderen Menschen zusammenlebt, muss immer Kompromisse eingehen. Zumindest was die Bereiche angeht, die von allen genutzt werden. Wichtig finde ich, über die eigenen Bedürfnisse zu sprechen, nur so kann eine Lösung gefunden werden, mit der sich alle wohlfühlen.

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5. Gibt es von Seiten deines Familien- und Freundeskreis viele Kommentare zu deinem Lebensstil? Wird dieser akzeptiert oder musst du immer wieder (z.B. zu Weihnachten oder Geburtstag) über deine Vorstellungen zu Konsum und materiellem Besitz diskutieren?

Mittlerweile wissen alle, wie wir leben und das wir zum Beispiel keine materiellen Geschenke möchten. Geschenke die sich verbrauchen, sind jedoch bei uns willkommen, wie etwas leckeres zum Essen. Daher haben die Schenkenden immer noch diese Option, wenn sie nicht mit leeren Händen kommen möchten.
Wobei ich mich viel mehr über die gemeinsame Zeit freue, als über Geschenke.
💚

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Vielen lieben Dank für das Interview liebe Verena.

Wer sich zum Thema Minimalismus noch mehr inspirieren lassen möchte, sollte Verena unbedingt auf ihrem Instagramkanal und auf YouTube folgen.

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